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Herzlich Willkommen auf unserer Seite


Was? Ihr möchtet noch mehr wissen?
Dann haben wir hier eine Geschichte zu unserem letzten Bandausflug für Euch:


Auf geht’s nach Mendocino. Der Martin S. wollt scho fast net mitfahrn. Der wollt lieber in die Berge zum Schifohrn.  Wir ham erm gsagt, dass des in Amerika genauso geht. Die Angie wollt lieber nach Holland wegen der schönen Lotusblumen und dem Hot Stuff. Zu Ihr ham ma einfach gsagt: "Komm wir fahrn nach Amsterdamm"


Des war ein Picture, äh Bild, wie der Martin in Schiausrüstung zum Flughafen kumma is. Nachdem wir abgehoben waren, hab ichs ihm dann gebeichtet aber mich auch sofort entschuldigt: „Du entschuldige, I kenn Di. Und i hab gwusst, dass Du sonst niat mitgforn warst. I hob de anglogn“. Da sagt er: „Du hast mich 1000 Mal belogen, aber I kann dir einfach niat bös sei“. I frag: „Warum“  „Weil I di mog“.


Wir schaun aus´m Fenster: Martin sagt „So a schena Dog, strahlend blauer Himmel.“ I sag: „Is a koa Wunder, wir san ja Über den Wolken


Die Angie sitzt eine Reihe hinter uns zusammengekauert und sitzt "Atemlos" da. Sie hat halt ein bissl Flugangst. Der Martin E. will die Situation auflockern und sagt. „Gell Angie, des war gestern eine schöne Fire Sie hört niat gscheit hin und schreit glei los: „Fire, Fire ja wo brennts denn?“ , Der Martin S. kriegt ebenfalls Panik und schreit. "I glab mir brennt da Huat". Des hörn wiederum die Stewardessen, rennen zum Flugzeugkapitän, und der macht sofort auf offener See eine Notlandung per Sturzflug“ Wir ham uns denkt: Des is ein Skandal, mir san auf dem Highway to Hell.


Dabei hatten wir eigentlich noch die Pure Lust am Leben. Also, der Kapitän landet einfach auf dem Meer - alle springen raus. Gottseidank hat der Martin E. Sein Gummiboot mit im Handgepäck dabei. Schnell aufgeblasen schwimmen wir kurz später im knallroten Gummiboot auf dem Atlantik umeinander. I frag kurz in die Runde, wie´s denn so geht. Da wär mir der Martin S. beinahe ausgetickt. „Es geht mir Gut“ sagt er,“Das ist das Beste das mir je passiert ist. Wir san blos grad mit dem Flieger abgestürzt und schwimma auf einem kleinen knallroten Gummiboot am Meer umeinander. Schiforn kann e a niat. Also so ein Saudummer Dog“.  Wie lang wird des wohl dauern bis wir an Land kommen? Na ja, des san ca. 500 miles, also "1000 und eine Nacht" wirds scho dauern. Na des san ja gute Aussichten.


Plötzlich merken wir, dass wir doch nicht ganz alleine sind. Scheinbar hatten wir die Haie bei der Mittagsruhe gestört. Und die waren ein bissl sauer. Die Angie hats als erste bemerkt und sagt: „Da schwimmt was Wilds im Wasser“.  Tja und dann war da noch das Problem mit der Verpflegung. Wir hatten nur nix zum Trinken und zum Essen, nur Schokolade. Ich frag „mag jemand an Schoklat?“ Da sagt die Angie: Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann..darinensaft.  Ja wo wollen wir denn etz an Mandarinensaft herkriegen?


Als dann später die Sonne untergegangen ist, ist´s dann doch no a bissl romantisch geworden. Der Martin E. setzt sich zur Angie und sag: „Gell, du bleibst heit Nacht bei mir.“ „Freile bleib I bei dir. Wo soll e denn a hin. Also so ein Schmarrn!“


Wie wir am nächsten Tag auf´gwacht sind, habm wir zu unserer Verwunderung festgestellt, dass wir auf einer Insel gestrandet waren. Der Martin E. war scho lang fit, hat sich gestreckt und g´sagt: "Erst mal Locker macha". 
Gott sei dank, wir warn gerettet. Doch leider war das eine verlassene Insel , auf der früher mal eine Hochkultur gelebt haben musste. Alles war bebaut. Marmor, Stein, Eisen, aber kein einziger Baum oder sowas. Wir haben probiert uns von Marmor, Stein oder auch Eisen zu ernähren, haben des aber nicht wirklich gut vertragen. Könnt Ihr euch vorstellen, wie schmerzhaft es ist, wenn man „Marmor, Stein und Eisen bricht?“  Nach zwei Tagen kommt plötzlich ein Typ daher, ausgschaut hat er wie ein richtiger
Haberfeldtreiber. Anzogn war er ganz schwarz. Ein richtiger "sharp dressed man". Wir san so erschrocken, dass wir gsagt ham: "You shook me all night long!!"

Er sagt: "Nossa, Nossa, Ai Se Eu Te Pego?" Als wir nicht reagieren probiert er es auf Englisch:Hello? How Do you Do?“. " Englisch war scho besser. Ja wo samma denn überhaupt ham ma gfragt? "Is this the way to Amarillo??".
Wir haben ihn dann gefragt, wer er denn überhaupt is. Er sagte: „Son of a preacherman“ und er verbringt hier seine Besinnungstage. Er wollt uns gleich mit hochintelektuellen Thesen zutexten  wie „Wenn Du denkst, Du denkst, dann denktst Du nur du Denkst“ usw.  Er fragt uns, was wir auf dieser Insel machen. Wir haben nur gsagt, dass des a bisl bled gloffa is. „It is something stupid“. Er hat uns eingeladen, mit zu sich nach Hause zu kommen und wollt uns auch seine  Proud Mary vorstellen. Die hat er zwar erst vor Kurzem hier kennengelernt, aber auf der Insel "
It´s so easy to fall in love
". 
Wir habn ihn gfragt, wo´s denn da was zu futtern gibt. Er hat gsagt, dass auf der anderen Seite der Insel, gleich am Ende der 
Warwick Avenue sein Freund Bobby ein Schnellrestaurant eröffnet hat. „Bobby Mc Gee“ Da war mir klar „I will survive“ ...